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Der Titel hat sich aufgehängt

Ich war am Dienstag mit meinen Eltern im Europa Park. Und ich bin überrascht, wie harmonisch es lief. Und ich bewundere fast schon die Fähigkeit meiner Eltern, Dinge zu schlucken und unter den Teppich zu kehren. Am Montag hatten wir drei wieder einen extrem heftigen Streit, bei dem ich schon vergessen habe, worum es eigentlich ging. Es stand sogar auf der Kippe, ob wir am nächsten Tag überhaupt in den Park fahren, weil vermutet wurde, dass die Stimmung am nächsten Tag weiterhin zum Amoklaufen sei.

Aber wer das denkt, hat meine Eltern unterschätzt. Ich weiß nicht, wie sie es schaffen... Ich muss anders anfangen. Bei mir ist es so, dass ich immer länger zu knabbern habe, wenn ich Streit hatte mit meinen Eltern, insbesondere meiner Mutter. (was übrigens relativ häufig vorkommt) Da ist für mich am nächsten Tag die Welt eben noch nicht in Ordnung. Für meine Eltern dann aber schon. Die können dann schon wieder lachen und so tun, als sei nie was gewesen. Ich frage mich, wie die das machen... Oder grübele ich einfach ungewöhnlich lange...? 

Gestern kam ein Anruf von meinem Lebensberater. Er hat einen Termin für mich bei einem anderen Psychiater erwirken können. Der ist am 7. September. Gut. Sehr gut. Es sind zwar immer noch ca. 3,5 Wochen bis dahin, aber der Termin, den ich bisher habe, ist am 5. Oktober und so ist der Termin wenigstens einen ganzen Monat früher. Gott sei Dank. Die drei Wochen überstehe ich eher als zwei Monate. Und ich soll mir einen Psychotherapeutin suchen. Eigentlich sollte ich sogar am besten wieder zu meinem ehemaligen Therapeuten von der ersten Therapie, aber der ist so extrem überlaufen, dass er nicht mal eine Warteliste hat. Also muss ich mir wohl jemand anderen suchen.

Ich habe die letzten Wochen dauernd Magenschmerzen und frage mich, woher. Ich hatte vor zwei Jahren mal öfter stressbedingte Magenkrämpfe und von meiner Hausärztin Magaldrat bekommen (aber dann prompt nicht mehr gebraucht lol), die nehme ich jetzt auch dagegen, aber irgendwie wirken die nicht und ich frage mich langsam, ob die ein Placebo sind. Allein heute hab ich innerhalb von 3 Stunden die Tageshöchstdosis genommen ohne Wirkung. Wenn meine Hausärztin aus dem Urlaub zurück ist, geh ich mal hin, nicht, dass ich da ein Magengeschwür oder so bekomme.

So und nun noch was @ anima

Ich kann dir ja leider nicht in deinem Blog antworten oder schreiben, da ich dein Passwort nicht habe, also antworte ich grade hier auf deinen Kommentar.

Ja, die Lebensberatung wird vom Bistum meiner Umgebung ge... äh stiftet. Manchmal ist aber auch die Caritas Träger. Die Beratung ist sehr hilfreich und darüberhinaus vollkommen kostenlos, deswegen war ich zuerst dahin gegangen.

Ja, ich verstehe, was du sagen wolltest. Und im Prinzip hast du auch Recht. Ich bin es auch leid und müde, so zu leben und ständig vor der Frage "Leben oder sterben" zu stehen. Aber ich kenne es seit Jahren nicht anders. Und irgendwie habe ich bis jetzt überlebt, wobei ich oft genug nicht mal weiß, wie überhaupt.

Warum es mir so schwer fällt, mich abzunabeln von meiner Familie hab ich hier glaub ich noch nicht geschrieben. Zumindest nicht detailliert. Glaube ich. Ich weiß es selbst nicht mehr, lol. (Es ist eine etwas komplizierte Situation, die hier im Detail den Rahmen sprengen würde.) Erstens vor allem wegen dem finanziellen Aspekt. Ich kann mir keine eigene Wohnung leisten, da ich nicht genug verdiene. Aber ich werd demnächst mal zum Sozialamt gehen und nachforschen, welche Hilfen mir zustehen, außer BAföG (welches ich nicht mehr bekomme). Desweiteren ist da eine gewisse... fast schon Abhängigkeit meinerseits. Ich weiß auch nicht... Meine Familie raubt mir so gesehen die Kraft, mich loszureißen. Ist schwer zu erklären und vllt auch noch schwerer nachzuvollziehen. Aber alleine kann ich irgendwie nicht hier raus. Ich bin irgendwie... nicht stark genug. Ich habe nicht die Kraft, mich gegen meine Eltern (die mich als absolut unselbständig ansehen, obwohl ich in Japan ja auch allein in einer Wohnung gelebt hatte) durchzusetzen und diese scheiß Depressionen machen mich viel zu oft handlungsunfähig. Ich hoffe, dass ich mir die Kraft in einer weiteren Therapie erarbeiten kann.

Aber wie gesagt, der finanzielle Aspekt spielt da die größte Rolle im Moment. Ich hab durch den Auslandsaufenthalt Schulden bei der Bank, die erstmal wegmüssen und ich verdiene nicht genug, um Miete und Lebensunterhalt bestreiten zu können.  

Ja, ich fühl mich bei solchen Aussagen ("wow, da hast du wirklich viel geschafft blah" auch immer irgendwie veräppelt. Wie so ein kleines Kind, das krampfhaft für jeden Scheiß gelobt wird, damit nur ja das Selbstbewusstsein sich ordentlich entwickelt.. -.- Naja... 

Danke für das Angebot, das ist wirklich lieb von dir. 

LG 

13.8.09 22:45


Zu viel, um es in einem passenden Titel zusammenzufassen

Doppelleben sind was feines... Vor allem wenn man ständig eine Höllenangst hat, dass irgendwer irgendwas rausfindet. Vor allem, dass die Familie was davon spitz kriegt. Also hab ich mich heute wieder mit einer Ausrede zu dem Termin beim Lebensberater begeben, in der Hoffnung, dass niemand jemals herausfindet, dass ich da regelmäßig hingehe. Aber ich muss dieses Doppelleben noch ein oder zwei Jährchen aufrecht erhalten. Solange, bis ich endlich ausziehen kann und mir die Familie gestohlen bleiben kann.

Es ist schon irgendwie... beschissen, wenn man als 24jährige nicht frei leben kann und sich permanent in der Höhle des Löwen verstecken muss. Wenn ich es nicht tue, bricht alles zusammen. Und das wäre der Supergau, der mich die Brücke runtertreiben würde. 

Wenn nur diese verdammte Angst nicht wäre...

Wie oben schon gesagt, hatte ich heute wieder einen Termin beim Lebensberater. Und wie fast jedesmal bin ich voll mit teilweise ungreifbaren Gedanken im Kopf und etwas aufgewühlt da rausgegangen. Und langsam frage ich mich, was ist Leistung? Wann hat man etwas geleistet? Ich habe ihm gesagt, dass ich in der Studienberatung war und so wegen meiner Studiengangsumstellung und dass sich da jetzt alles geklärt hat. Er hat das als recht große Leistung angesehen. Er meinte, ich hätte da ja schon was geschafft. Ich seh das aber nicht als Leistung an. Was ist denn dabei, zum Studentensekretariat zu gehen und zur Studienberatung, um sich einstufen zu lassen und sich sagen zu lassen, was man machen muss, um das Studium umzustellen? Ich selbst sehe da keine große Leistung... Da hat er natürlich drauf erwidert, dass da wieder meine typische Einstellung sei (dieses mich selbst herabsetzen), dieses "ich hab ja bisher auch noch nie was geleistet oder erreicht".

Ich verlange zu viel von mir selbst.... ? .... Aber alles andere ist doch lächerlich... Oder nicht? 

Und jedes Mal, wenn ich da war, wird mir immer wieder aufs neue klar, dass ich nicht gerade unter optimalen Bedingungen aufgewachsen bin und dass ich tatsächlich noch nicht wirklich 24 bin. Es wird mir jedesmal klar, dass ich hier zu Hause gefangen bin. Dass ich die ganze Zeit nur kämpfen muss. Ich muss um meine Privatsphäre kämpfen. Ich muss um Anerkennung kämpfen, ich muss darum kämpfen irgendwie ernst genommen zu werden. Ich muss darum kämpfen, dass meine Eltern endlich mal merken, dass ich seit 6 Jahren Volljährig bin und sie mir nichts mehr zu sagen haben. Ich muss mir Abstand zu meinen Eltern erkämpfen. Und ich muss gegen mich selbst kämpfen, dass es bei mir selbst mal ankommt, dass ich nicht mehr von meinen Eltern abhängig bin, dass ich eigentlich frei sein sollte. Dass ich auf eigenen Beinen stehen könnte. Ich muss mich aus dieser Familie rauskämpfen. Und das geht nicht auf sanfte Art. Aber was in meinem Leben war bisher schon sanft? 

Und all das muss ich allein und ohne Rückhalt von irgendwo machen. 

Das macht mich so wütend. Eine ohnmächtige Wut steigt in mir auf, reichert sich an, bis sie explodiert und ich sie wieder gegen mich richte.

Ich bin dieses Leben so satt.

Und so verabscheue ich mich selbst. Dass ich es nicht schaffe, mich von zu Hause normal wie jeder andere abzunabeln, auszuziehen, ein eigenes Leben aufzubauen, ohne Therapeuten zu brauchen, ohne Medikamente zu brauchen, die meine Stimmung aufhellen sollen, damit ich mich nicht umbringe. Was ist denn das für ein Leben??? Wie erbärmlich ist denn das? 

Andere schaffen es doch auch, glücklich zu sein, andere kriegen ihr Leben doch auch auf die Reihe. Warum nicht ich? 

7.8.09 17:21


Numb

Manchmal frage ich mich, ob ich, mein Selbst, mein Geist, meine Seele, mein wasauchimmer überhaupt fest in meinem Körper verankert ist. Oder ob ich nicht einfach nur irgendwie in diesem Körper schwebe oder hänge. Ich spüre diesen Körper nicht richtg. Ich fühle mich so taub, so dumpf. Das habe ich bisher auch beim oder nach dem Laufen festgestellt. Angeblich spürt man sich ja bei oder nach dem Sport wieder besser. Wieso ist das bei mir nicht der Fall? Ich war gestern laufen und als ich danach duschte, spürte ich nicht mal richtig, dass da Wasser auf mich niederprasselt. Irgendwie fühle ich mich so entrückt von mir, von diesem Körper vor allen Dingen.

Ich bin mir selbst so entfremdet. 

Und wie oft denke ich mir, das kann doch nicht sein. Das ist doch nicht mein Leben. Es kann einfach nicht echt sein. Es fühlt sich alles so unecht an. Irgendwas läuft hier falsch und ich habe schon lange nicht mehr die Ruder in der Hand, aber was läuft eigentlich falsch? Ich grüble und grüble und dreh mich doch immer nur im Kreis mit diesen Gedanken. 

Wie finde ich wieder zu mir selbst? Was ist überhaupt mein Selbst? Wer bin ich? War ich je bei mir selbst? Wenn ich noch nie da war, wie soll ich denn dann da hinfinden? 

Lauter ermüdende Fragen, die die alte Lethargie wieder aufsteigen lassen. Wozu das alles?

Warum nicht einfach sterben? 

7.8.09 11:17


Alltagsgeplauder

Ich habe gerade mein Bett frisch bezogen. Ich liebe den Geruch und das Gefühl frisch bezogener Betten. Ich freu mich schon drauf, drin zu schlafen, wenn ich denn schlafen kann. Es ist Vollmond. Und in Vollmondnächten kann ich nicht so gut schlafen. Aber wenigstens träume ich in der Zeit immer besonders lebhaft. Ich hoffe nur, ich kann mich auch an die Träume erinnern.

Ich würde auch gern all meine Kerzen anzünden, aber dann würde es zu warm werden hier im Zimmer. Ich brauche es zum Schlafen eigentlich kalt. Was im Sommer in einem Zimmer unterm Dach natürlich etwas schwierig ist... 

Mein Lebensberater ist aus dem Urlaub zurück und am Freitag, also übermorgen habe ich einen Termin bei ihm. Ich hab ihm zwar schon aufs Band gesprochen, dass das mit dem Vorziehen des Termins beim Psychiater nicht geklappt hat, aber ich werds ihm am Freitag nochmal sagen. Hoffentlich kann er da was bewirken. Im Prinzip ist es ja eigentlich nicht so lange hin bis zum 5. Oktober. Wenn ich aber richtig drüber nachdenke, liegt doch eine mehr oder minder große Ewigkeit zwischen jetzt und dem Termin. Jetzt im Moment gehts mir so, dass ich es aushalten könnte, wenn es denn so bleiben würde. Aber ich kenne mich und meinen Geist gut genug, um zu wissen, dass ich nicht weiß und voraussagen kann, wie es mir nächste Woche geht. Oder sogar schon morgen. Es kann sein, dass ich morgen zusammenbreche. Oder übermorgen. Oder erst in einer Woche. Ich weiß nie genau, wann ein depressiver Schub kommt. Wenn ich es merke, ist es meist schon zu spät.

Aber genug jetzt davon. 

Ich merke grade, dass die Tage wieder kürzer werden. Es ist viertel nach 10 und schon dunkel. 

5.8.09 22:12


Wieder neues Layout...

...Wie man sieht... Das andere war mir irgendwie zu klischeehaft. Ich weiß nicht... Das hier gefällt mir besser. Und es passt so gut zu mir, finde ich.
4.8.09 21:56


Wintersehnsucht

Ich sehne mich so sehr nach dem Winter, das ist nicht mehr schön... Wenn ich durch mein Fenster schaue, ist es graubewölkt, ab und zu regnet es und es ist relativ kühl draußen. Ich mag dieses Wetter, das einzige was stört, ist das grüne Laub an den Bäumen und dass ich immer noch im T-shirt oder leichten Pulli rausgehen kann, ohne zu frieren.

Ich liebe und brauche die Kälte, den Nebel, die klamme, feuchte Luft, von Nebel nass glänzende Straßen, laubfreie Bäume, die Atemwolken vor dem Mund, die einem beweisen, dass es kalt ist. Und die Stille, die draußen herrscht, wenn alle Vögel in den Süden gezogen sind und es den wenigen verbliebenen zu kalt zum Zwitschern ist. 

Und ich sehne mich so sehr danach, dass es fast schon schmerzt... 

3.8.09 18:29


Victorian England

Hab ichs schonmal erwähnt? Nein, ich glaube nicht. Neben Japan hege ich eine Faszination für das viktorianische England. Irgendwie zieht mich diese Zeit an und in ihren Bann. Die Literatur ist pure Ästhetik und die Zeit an sich, die Mode, wie man lebte (in allen Schichten) interessieren mich genauso brennend wie die japanische Kultur. Also hab ich mir gestern zwei Bücher bestellt bei Amazon, die heute sogar schon angekommen sind. oO Amazon ist wirklich schnell mit dem Liefern.

Bestellt hab ich mir also "What Jane Austen ate and Charles Dickens knew" (ein Buch allgemein über das Leben im viktorianischen England) und "Victorian and Edwardian Fashion: A photographic survey" (wie der Titel schon sagt ein Buch über die damalige Mode mit vielen Fotos, leider nur schwarz-weiß, weils Farbfotos ja noch nicht gab.) Ich hab schon ein bisschen reingelesen und die beiden Bücher sind wirklich interessant, ich glaube, ich werde sie in den nächsten Tagen verschlingen. Sie sind übrigens auf Englisch, aber das kann man sich ja schon anhand der Titel denken. 

In den Weihnachtsferien werde ich mit einer Freundin für etwa 4 oder 5 Tage nach London fahren. :D Da freue ich mich drauf. England ist ein Ziel, wo ich auch schon länger hinwill.^^ Dann fehlt nur noch Venedig und ich hab alle bisherigen Ziele auf diesem Planeten besucht. Dann kann ich in Frieden sterben. :D

Und ich liebe den Geruch von gedruckten Buchseiten... Ja, ich geb zu, ich rieche desöfteren extra daran, weil ich den Geruch so mag.  

25.7.09 22:48


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